Im Rahmen einer Diplomarbeit wurde ein RC-Car so erweitert, dass es ein besonders realistisches Fahrerlebnis vermittelt – ganz ohne Risiko und hohe Kosten. Herzstück des Projekts ist ein First-Person-View-System (FPV), das die Fahrt aus der Perspektive des Fahrers zeigt. Eine Kamera am Fahrzeug überträgt Live-Bilder direkt an einen Bildschirm oder sogar an eine VR-Brille, wodurch ein intensives Mittendrin-Gefühl entsteht.
Die Steuerung erfolgt nicht wie üblich über eine einfache Fernbedienung, sondern über ein Lenkrad sowie Gas- und Bremspedale. Dadurch wird die Simulation einer Rennfahrt besonders authentisch. Zusätzliche Sensoren liefern Messwerte zu Akkuspannung, Temperatur und Beschleunigung, die dem Benutzer sofort in Echtzeit zur Verfügung stehen.
Technisch basiert das Projekt auf einem leistungsstarken 32-Bit-Mikrocontroller, der die Steuerbefehle verarbeitet und die Sensordaten verwaltet. Die Funkübertragung zwischen Steuereinheit und Fahrzeug erfolgt über moderne ESP32-Module, die eine zuverlässige Kommunikation sicherstellen. Ein flexibles Software-Framework ermöglicht es zudem, die Lösung unkompliziert auf andere Fahrzeugtypen zu übertragen.
Das Ergebnis ist ein realitätsnahes RC-Rennauto, das nicht nur für Freizeit und Hobby spannende Möglichkeiten bietet, sondern auch für Demonstrationen und Weiterentwicklungen im schulischen Umfeld bestens geeignet ist.





