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Spannende Exkursion der Abschlussklassen des Kollegs bzw. Aufbaulehrganges Mechatronik zur Firma Test-Fuchs und zum Sägewerk Maresch

Am 29.6.2017 fand in der letzten Schulwoche eine Exkursionsfahrt für die beiden Abschlussklassen des Kollegs / Aufbaulehrganges für Mechatronik in das Waldviertel und das nördliche Weinviertel statt, die von Kollegin Dipl. Ing. Ingrid Sauerzapf und Kollegen Dipl. Ing. Harald Butter organisiert wurde. Dabei wurden zwei völlig konträre Firmen besucht, die aber beide sehr viel mit der sehr breit angelegten Ausbildung zum Mechatroniker zu tun haben. Der erste Teil der Reise führte uns am Vormittag zur Firma Test-Fuchs in Groß-Siegharts im Waldviertel. In der von Ing. Fritz Fuchs 1946 gegründeten Firma werden heute von ca. 400 Mitarbeitern Luft- und Raumfahrtkomponenten, wie z.B. Tiefsttemperaturventile für Ariane-Trägerraketen entwickelt, gefertigt und geprüft. Die Entwicklung und der Bau von Testgeräten für Luftfahrzeuge aller Art ist das Hauptbeschäftigungs-gebiet der Firma Test-Fuchs. So wurde vor Kurzem z.B. ein Prüfstand für Winkelgetriebe des Airbusses A320 entwickelt und gebaut, dessen Highlight das Höchstdrehmoment von bis zu 12000Nm ist.

Aus Gründen der Geheimhaltung durften leider bei der Firma Test-Fuchs keine Fotos aufgenommen werden. 

Der zweite Teil dieses interessanten Exkursionstages war der Firma Maresch in Retz gewidmet, die unweit des Stadtkerns ein beeindruckendes hoch automatisiertes Groß-Sägewerk betreibt.

Täglich werden auf ca. 160 bis 180 LKW-Zügen Stämme angeliefert, die nach einer Sichtkontrolle auf Knopfdruck den einzelnen Rundholzlagerplätzen zugeordnet werden. Dabei wird jeder angelieferte Stamm fotografiert.

 Beim Rundholzhandling kommt schweres Gerät zum Einsatz!

Auf einer vollautomatischen Sägelinie werden die Stämme auf das gewünschte Format als Bretter, Pfosten oder Staffel aufgeschnitten.

Das Schärfen der Sägeblätter findet in der hauseigenen Werkstätte statt. 

Die fertigen Erzeugnisse werden kurz zwischengelagert, bevor sie auf Bahn oder LKW verladen werden.

Die anfallenden Späne und das Rindenhackgut werden vollautomatisch zu einer Siebanlage und dann weiter zu Vorratsbunkern geführt.

Täglich verlässt ein Zug mit ca. 30 Waggons voll mit Spänen und Hackgut das Werk.

In der Schaufel des Radladers, der die Waggons belädt, hat unsere gesamte Gruppe Platz!