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17.11.2014

SOLARbrunn - mit der Sonne in die Zukunft

Die effiziente Nutzung bedarfsgerecht bereitgestellter Energiedienstleistungen ist wesentlich für Lebensqualität und Umwelt. Nachhaltiges Energiemanagement muss allerdings über technische Innovationen hinausgehen und auch spezifische Handlungsoptionen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen berücksichtigen.

Im Projekt erarbeiten SchülerInnen der HTL Hollabrunn (Abteilungen Elektronik, Elektrotechnik, Maschinenbau/Umwelttechnik und Wirtschaftsingenieurswesen) mit regionalen und wissenschaftlichen ExpertInnen, ihren Lehrkräften sowie Studierenden des Lehramts Physik eine Vision eines nachhaltigeren Umgangs mit Energie, die neben der Optimierung des regionalen Gesamtenergiekonzepts auf Nutzung von Photovoltaik (PV) setzt.

Dazu erheben die SchülerInnen in einer Ist-Analyse Daten zu regionalen Gegebenheiten (Sonneneinstrahlung, Temperatur) sowie zu den Möglichkeiten, PV-Anlagen verstärkt im Ortsgebiet zu installieren. Für ein öffentliches Gebäude (voraussichtlich einem Kindergarten) ermitteln sie exemplarisch die Verbrauchsstruktur (wann wofür wieviel welche Energie gebraucht wird). Davon ausgehend erarbeiten sie ein prototpyisches Modell für die Optimierung der Energiesituation in diesem Gebäude ("green building").

Dieses Wissen fließt in einen Stakeholderdialog ein, in dem die SchülerInnen mit Betroffenen mögliche Maßnahmen zur bedarfsgerechten und nachhaltigen Bereitstellung und Nutzung von Energiedienstleistungen mit Schwerpunkt Photovoltaik erarbeiten.

Aufbauend auf diesen Erfahrungen werden einerseits pädagogisch-didaktische Konzepte für die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften für Unterricht zu Energie im Kontext von Nachhaltigkeit entwickelt, andererseits ein Konzept für einen Stakeholderdialog zu nachhaltiger Energienutzung in einer Gemeinde erstellt. Genderaspekte werden überall, wo relevant, berücksichtigt.

Projektlaufzeit: 01.10.2014-30.09.2016

Ein Projekt durchgeführt im Rahmen des Förderprogramms Sparkling Science, gefördert vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft