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29.06.2007

Ausbildung zum Mustergatten an der HTL Hollabrunn

Mittlerweile zum dritten Mal begeisterte die Theatergruppe der HTL Hollabrunn und der Privaten HTL für Lebensmitteltechnologie unter der Leitung von Herrn Walter Wachhauer Schüler, Eltern und Lehrer.

 Im Saal der AK Hollabrunn, der, ein besonderer Dank gebührt Herrn Josef Auer, den jungen Schauspielern gratis zur Verfügung gestellt wurde, fanden acht Aufführungen des "Mustergatten" von Avery Hopwood statt.  

Die schauspielerischen Leistungen, der sportive Körpereinsatz der Hauptdarsteller, römisches Sehr gut in Turnen vorprogrammiert, und nicht zuletzt die Begeisterung des gesamten Ensembles rissen die Zuschauer selbst an heißen Junitagen und -nächten zu stürmischem Applaus hin.  

Die amerikanische Komödie handelt von Friedrich Winkler, der vom mustergültigen, wenn auch langweiligen Ehemann zum rasenden Tiger, am Ende mit ausgewachsenem Kater, mutiert, sehr zur Freude seiner Ehefrau. Die heiße Nacht mit der Angetrauten seines besten Freundes scheitert am Alkohol, und so bleibt Butzi, der weiße Rieseneisbär, der Einzige, mit dem die süße Lilly die Nacht verbringt. Am Ende sind die beiden Pärchen wieder glücklich vereint, und die hübsche Miss Nachtschicht im Spitzenschürzchen muss sich auf die Pirsch nach einem anderen Tiger machen.  

Wieder einmal gelang es eindrucksvoll zu beweisen, dass es auch in Zeiten, wo Medien einander täglich mit Meldungen über jugendliche Komatrinker und demotivierte, verhaltensauffällige Teenager übertreffen, junge Menschen gibt, die ihre Freizeit dem Theater und einem guten Zweck widmen. Und das neben einer 40h-Woche an einer HTL, von der behauptet wird, dass sie Techniker ausbilde, deren Lebenszweck sich auf Bits und Bytes, oder im Fall der Privaten HTL für Lebensmitteltechnologie auf Mikroben, reduziere.  

Die Einnahmen aus freiwilligen Spenden kommen auch diesmal wieder zur Gänze dem St. Anna Kinderspital zugute.  

Ein herzliches Dankeschön und ein großer Applaus für Herrn Wachhauer und seine Gruppe! Ein weiteres großes Dankeschön gilt der Weinviertler Sparkasse, der AK Niederösterreich und dem Restaurant Riepl, die dieses Projekt großzügig gesponsert haben.