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26.11.2017

Trainingssystem für Patientenmonitor

Die Diplomanden der Abteilung Elektronik und Technische Informatik Bernhard Mosgöller, Michael Rockenbauer und Michael Trucka entwickelten für das Rote Kreuz Korneuburg eine Applikation, die ein Trainingssystem für den Patientenmonitor "Corpuls3", realisiert.

Diese Anwendung ist auf einem Tabletcomputer lauffähig, auf dem die Teilnehmer des Simulationstrainings die Bedienung des Patientenmonitors erlernen können. Der Ausbildner kann von einem weiteren Gerät fernsteuern, welche Kurven und Messwerte auf dem Display des simulierten Patientenmonitors dargestellt werden, und kann so auf die gesetzten Erste-Hilfe-Maßnahmen der Teilnehmer reagieren und den weiteren Ablauf des Szenarios steuern. Weiters ist es auch möglich, aktuell gemessene Biosignale des Produkts "g.MOBIlab+" auf den Simulatordisplays darzustellen.

Die Kommunikation des Servers mit der g.MOBIlab+ Schnittstelle sowie mit der Übungsanwendung beruht auf dem Konzept von "Streaming Sockets", damit die gesendeten Daten vollständig und in der richtigen Reihenfolge empfangen werden können. Die g.MOBIlab+ Schnittstelle wurde in C++ programmiert und in 3 Programme aufgeteilt: In die Datenabfrage vom medizinischen Messgerät, die Verarbeitung der Daten und das Weitersenden der Daten an den Server.

Des Weiterem werden WebServices verwendet, um die Kommunikation der Operatoranwendung mit dem Server zu ermöglichen. Für die Daten der Simulationsszenarien wurde eine Datenstruktur im JSON-Format erstellt, wobei Zustände, Signale und Simulationen individuell verwaltet werden können. Diese Datensätze werden auf Anforderung des Ausbildners über ein weiteres Gerät zu der Übungsanwendung gesendet.

Die Visualisierung und Steuerung der Bio-Signale besteht zunächst aus einer Patientenmonitor Anwendung, welche das medizinische Gerät, den "Corpuls3", simuliert und zur Darstellung der Signale und medizinischen Parameter dient.

Zudem gibt es noch eine Operator Anwendung, welche für die Steuerung und das Erstellen der Simulationen zuständig ist. Daraufhin wurde eine Android App entwickelt welche die beiden oben genannten in HTML5 geschriebenen Anwendungen und somit das Trainingssystem in einer Android Applikation zusammenfasst.

http://www.youtube.com/watch?v=vkuCDn87RhQ

Auf der Homepage findet man viele Beispiele von Diplomarbeiten der Abteilung Elektronik und Technische Informatik aus den letzten Schuljahren:

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