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24.06.2014

HTL zu Gast in der Matador Produktion

Seit 1903 gibt es Matador und es ist ohne Frage das legendärste, österreichische Spielzeug und der berühmteste Holzbaukasten aller Zeiten. Bei diesem Konstruktionsspielzeug lernen Kinder, mit ihrem eigenen Matador-Hammer und dem speziellen Lochbausteinsystem, spielend den Umgang mit Werkzeug. Kinder können die Bausteine mit Stäbchen verbinden und zu unendlich vielen, meist sehr fantasievollen Gebilden entfalten.

Doch auch ältere Kinder kann Matador noch begeistern. Im Rahmen der Klassenaktivitäten am Jahresschluss besichtigte am 24. Juni 2014 die erste Klasse Fachschule für Maschinenbau der HTL Hollabrunn mit 34 Schülern und zwei Lehrern (Ing. Horst Funk und Ing. Thomas Panzenböck) das Matador-Werk. Matador wird in Waidhofen an der Thaya aus heimischem, PEFC zertifiziertem Holz hergestellt. Das gesamte Obergeschoss des Gebäudes dient der Matador-Produktion, es umfasst eine Fläche von ca. 1.400m2. Im Untergeschoss werden die für die Matador-Spezialmaschinen benötigten Rohlinge auf Sägen, Hobel- und Schleifautomaten hergestellt. Ausgangsmaterial sind auf Pfosten zugeschnittene und mehrjährig abgelegene Buchenstämme.

Tischlermeister Helmut Diwald stellte erfreut fest: "Besonders interessant waren für die fast erwachsenen Besucher, die eigens angefertigten Maschinen, manche größer als ihr eigenes Kinderzimmer, mit welchen seit Jahrzehnten auf den Zehntel-Millimeter genau Matador-Teile produziert werden."

Auch der Obmann der Wirtschaftskammer Waidhofen/Thaya, Ing. Reinhart Blumberger, konnte sich bei der Betriebsbesichtigung von der Qualität der produzierten Spielzeugteile überzeugen und freut sich, dass weiterhin gerne Betriebsbesichtigungen für interessierte Schulen in der Matador-Produktion angeboten werden.