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07.02.2012

Wieder neue Abfallbeauftragte!

Mittlerweile zum dritten Mal wurde in der Abteilung für Maschinenbau - Ausbildungszweig Umwelttechnik - im vierten Jahrgang im Rahmen des Unterrichtes (Energie und Umwelttechnik - Dr. Andreas Franz und Betriebs- und Sicherheitstechnik - Ing. Leopold Mayer) und in zwei Zusatzseminaren von Herrn Dipl.-Ing. Stefan Röder der Firma KEC die Ausbildung zum Abfallbeauftragten durchgeführt.

Die Ausbildung setzt sich aus technischen, chemischen wie auch rechtlichen Schwerpunkten zusammen.

In Betrieben mit mehr als 100 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind eine fachlich qualifizierte Abfallbeauftragte oder ein fachlich qualifizierter Abfallbeauftragter sowie mindestens eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter zu bestellen und der zuständigen Behörde zu melden (§ 11 AWG).

Der oder die Abfallbeauftragte hat gegenüber der Unternehmensleitung Informations- und Beratungspflichten, bezogen auf alle den Betrieb betreffenden abfallwirtschaftlichen Fragen. Ebenso sind umweltrelevante Aspekte im Rahmen der Beschaffung im Unternehmen aufzuzeigen und zu versuchen, diese umzusetzen.

Alle Abfallbeauftragten verfügen über das nötige Wissen, ein Abfallwirtschaftskonzept (AWK) zu erstellen, das jeder Betrieb schon ab 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter laut Abfallwirtschaftsgesetz (§ 10 AWG) benötigt.

Ende Jänner absolvierten alle Schüler des 4. Jahrganges Maschinenbau - Ausbildungsschwerpunkt Umwelttechnik - die Prüfung.

Als Prüfer durften wir wieder Herrn HR Dipl.-Ing. Dr. Thomas Wiederstein vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und Herrn Dipl.-Ing. Stefan Röder von KANZIAN ENGINEERING & CONSULTING GmbH begrüßen. Beide Prüfer waren mit den Leistungen zufrieden. Alle angetretenen Schüler haben die Prüfung erfolgreich bestanden und sind mit Recht sehr stolz auf diese Zusatzqualifikation.