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15.04.2011

Alle Schüler des 4. Jahrganges Maschineningenieurwesen - Umwelttechnik haben die Prüfung zum Abfallbeauftragten bestanden!

In der Abteilung für Maschineningenieurwesen - Ausbildungszweig Umwelttechnik - wurde auch heuer im vierten Jahrgang im Rahmen des Unterrichtes (EUT - Dr. Andreas Franz und BSI - Ing. Leopold Mayer) die Ausbildung zum Abfallbeauftragten durchgeführt.

Zwei ergänzende Zusatzseminare der Firma KEC (Dipl.-Ing. Röder) im Oktober und April rundeten die Vorbereitung auf die externe Prüfung ab.

Die Ausbildung setzt sich aus technischen, chemischen wie auch rechtlichen Schwerpunkten zusammen.

In Betrieben mit mehr als 100 ArbeitnehmerInnen sind ein fachlich qualifizierter Abfallbeauftragter sowie mindestens ein Stellvertreter zu bestellen und der zuständigen Behörde zu melden (§ 11 AWG).

Der Abfallbeauftragte hat gegenüber der Unternehmensleitung Informations- und Beratungspflichten, bezogen auf alle den Betrieb betreffenden abfallwirtschaftlichen Fragen. Ebenso sind umweltrelevante Aspekte im Rahmen der Beschaffung im Unternehmen aufzuzeigen und zu versuchen, diese umzusetzen.

Alle Abfallbeauftragten verfügen über das nötige Wissen, ein Abfallwirtschaftskonzept (AWK) zu erstellen, das jeder Betrieb schon ab 21 MitarbeiterInnen laut Abfallwirtschaftsgesetz (§ 10 AWG) benötigt.

Am 7. April fand die Prüfung für alle Schüler des 4. Jahrganges Maschineningenieurwesen - Ausbildungsschwerpunkt Umwelttechnik - statt.

Als Prüfer durften wir wieder Herrn HR Dipl.-Ing. Dr. Thomas Wiederstein vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und Herrn Dipl.-Ing. Dr. Rudolf Kanzian von KANZIAN ENGINEERING & CONSULTING GmbH begrüßen.Beide Prüfer waren vom Wissen UND vom Auftreten der Kandidaten sehr beeindruckt.Alle angetretenen Schüler haben die Prüfung - zum Teil mit ausgezeichnetem Erfolg - bestanden und sind mit Recht sehr stolz auf diese Zusatzqualifikation.