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06.03.2011

Hollabrunns Maschinenbau-Nachwuchs in Rom

Vom 18. bis 21. Februar 2011 flog die 5AHMIU - eine der beiden Maschinenbau-Maturaklassen des Technischen Bildungszentrum Hollabrunn (TBH) - in die Ewige Stadt.

5AHMIU am Trevibrunnen

5AHMIU am Trevibrunnen

Führung in den Musei Vaticani

Führung in den Musei Vaticani

Einstieg in die U-Boot-Kulisse/Cinecitta&copy MMag. Gerd Gensbichler

Einstieg in die U-Boot-
Kulisse/Cinecitta
© MMag. Gerd Gensbichler

Bevor der richtige Maturastress losgeht, waren für die angehenden UmweltingenieurInnen noch einmal Kultur, Sonne und Spaß angesagt.

Die 17 SchülerInnen kamen gemeinsam mit ihrem Reisebegleiter Gerd Gensbichler vom TBH Freitag Mitternacht in Ihrem Quartier "RomaScout" in Roma Tiburtina an. Um sich nach dem Flug noch etwas die Beine zu vertreten, ging's noch auf ein kurzen Spaziergang und einen Drink in das San-Lorenzo-Viertel.

Nach einer erholsamen ersten Nacht in Rom stand Samstag Vormittag eine Führung durch die Vatikanischen Museen, samt der Besichtigung der Sixtinischen Kapelle, auf dem Programm. Nach ein wenig Mittagssonne auf der Piazza San Pietro ging's dann gemeinsam auf die Kuppel des Petersdoms und in den Petersdom selbst, um auch das Grab von Papst Johannes XXIII und die Begräbnis-Stätte des Apostel Petrus zu besuchen. Am Abend des ersten Tages delektierten sich die SchülerInnen an neapolitansicher Pizza und lernten auch ein wenig das Nachtleben Roms kennen.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des antiken Roms und des Römischen Reiches: Die angehenden JungingenieurInnen erwanderten sich von Roma Termini aus die barocke Altstadt über die Piazza di Spagna bis hin zum Altare della Patria. Im Anschluss daran ein weiteres Highlight dieser Wochenend-Exkursion: Der Aufstieg auf das Capitolio und das Durchwandern des antiken Forum Romanum. Die SchülerInnen passierten dabei die Gedenkstätte Cäsars, den Tempel der Vestalinnen - die Hüterinnen des Feuers des antiken Roms - und die Triumphbögen der Kaiser Titus und Konstantin. Das größte Interesse der SchülerInnen an diesem Tag galt aber zweifelsohne dem Besuch des Kolosseums. Zum Abendessen gab's dann zum Vergleich zum Vorabend Pizza römischer Machart im "Ai Marmi" in Trastevere.

Der Montag begann mit einer Stadttour zur Fontana di Trevi: Mit einem bzw. zwei über die Schulter rückwärts in den Trevibrunnen geworfenen Münzen soll einem/r BesucherIn das Lebensglück bzw. überhaupt die Liebe in der Ewigen Stadt beschieden werden. Weiter ging's dann zum Raffael-Grab im atemberaubenden, 2000 Jahre alten Kuppelheiligtum des Pantheons, zur Piazza Navona und zum Grabmal von Kaiser Augustus im Museum "Ara Pacis". Beim nachmittäglichen Besuch von Europas größten Filmstudios "Cinecittà" im Süden Roms erhielten die SchülerInnen einen Eindruck davon, wie das Forum Roman während der Zeit des Römischen Reiches vor zwei Jahrtausend wahrscheinlich ausgesehen hat: Die Gruppe konnte durch ein wirklichkeitsgetreues Modell des einstigen Hauptstadtbezirks des Römischen Imperiums spazieren, das eigens für die Filmserie "Rom" angefertigt wurde. Auch die anderen Filmkulissen in Cinecittà, etwa ein U-Boot-Modell oder New Yorker Stadtkulissen für "Gangs of New York" gaben einen Einblick in die Welt des Kulissenbaus heutiger Fernseh- und Kinofilme.

Nach einer turbulenten Zugfahrt zum Flughafen Roma Fiumicino - das Erreichen des Flughafenzuges wäre aufgrund einer typisch italienischen, nämlich falschen Bahnsteiginfo fast gescheitert - ließen die jungen NachwuchsingenieurInnen der 5AHMIU nochmals die vergangenen Tage Revue passieren und unterhielten einige Flughafengäste mit akrobatischen Turneinlagen. Nach dem mitternächtlichen Touchdown des Flugzeuges in Wien erlitten die ExkursionsteilnehmerInnen fast einen Kälteschock, da nach den frühlingshaften römischen Temperaturen in Österreich wieder einige Minusgrade zu spüren waren.

Von Bernadette Steiner und Gerd Gensbichler