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10.02.2009

Boarden, Carven und Hüttenwandern in den Mostviertler Alpen

Ein Schitag der 3AHMIU, 4AHMIM, 4AHMIU im niederösterreichischen Schigebiet Annaberg.

Boardergruppe Andreas W.

Boardergruppe Andreas W.

Die Konditionsstarken

Die Konditionsstarken

Energiesparende Abkürzung

Energiesparende Abkürzung

Endlich am Gipfelplateau

Endlich am Gipfelplateau

Zwei Langthaler Busse bringen uns in knapp 2 Stunden in das Schigebiet Annaberg.

Um 10.30 Uhr nehmen folgende Gruppen ihr sportliches Programm in Angriff:

Föls Angela und Steiner Bernadette testen die Langlaufloipe Lassingtal-Joachimsberg.

18 Snowboarder unter der Führung von Martin Wunderer und Andreas Waltner begeben sich auf die Suche nach geeigneten Snowboardhängen und 27 Schifahrer unter der Begleitung von Georg Kuttner und Werner Aschauer sind schon gespannt darauf, was das Schigebiet Annaberg zu bieten hat.

Und dann gibt es noch 10 verwegene Schneeschuhwanderer die den Berg Hennesteck (1334 m) zu Fuß bezwingen wollen. Nach dem Einholen einiger Ratschläge des Liftpersonals marschieren wir zuerst unter dem kürzeren der beiden 4er Sessellifte zu dessen Ausstiegstelle. Nun, endlich abseits der Pisten, stapfen wir im 30 cm tiefen Schnee eine Bergstraße entlang, die in einem lang gezogenen Bogen wieder zu einer Schipiste führt. Vor allem die konditionsstarken Schüler Sebastian Wilfinger und David Hergesell unterstützen mich bei der anstrengenden Spurarbeit. Die Stimmung ist sehr gut, eventuelle Unmutsäußerungen werden nicht laut ausgesprochen. Immer wieder bleiben wir stehen und genießen die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel von Hochschwab, Veitschalpe, bzw. Schneealpe und sind stolz über die bereits zurückgelegten Höhenmeter. Jetzt geht es einen markierten Wanderweg die letzten Steigungen hoch bis zum Gipfelplateau. Drei Schüler glauben sie können sich durch eine Abkürzung über steileres Gelände etwas ersparen. Die Bilder, so meine ich, belegen diesen Irrtum ganz gut.

Nach ca. 2,5 h und 424 hm stärken wir uns auf der nett geführten Anna-Alm und bringen vor allem unseren Flüssigkeitshaushalt wieder in Ordnung. Linsen mit Speck muss ich an dieser Stelle unbedingt weiter empfehlen. Bei Sonnenschein machen wir uns bereit zum Abstieg. Wir wollen möglichst schnell nach unten und versuchen unser Glück am Pistenrand. Dies funktioniert ganz gut, nur die steilsten Abschnitte werden mit einer neuen "Rutsch-Roll-und Kugeltechnik" zurückgelegt.

Nach einer Einkehr in die Reidlhütte treffen sich alle um 15.30 Uhr bei den Bussen.

Die meisten Schüler sind mit dem Erlebten und Geleisteten zufrieden und bei einsetzendem Schneefall treten wir um ca. 16.00 Uhr die Heimreise an.

 

Ronald Spulak