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20.02.2008

M-Schikurs

Saalbach Februar 2008

Raus aus der Schule und rein in die Winterlandschaft, den Körper spüren, den Fahrtwind fühlen, Schnee und Eis zum Knirschen bringen. So geschehen vom 2.2. bis 8.2. 2008 im Schigebiet Saalbach-Hinterglemm-Leogang. Zur Verfügung standen 62 Seilbahnen bzw. Liftanlagen und 200 Pistenkilometer verteilt auf 90 Abfahrten.

Unser Quartier, das Jugendgästehaus Hinterronach liegt am Pistenrand und ermöglichte das An- und Abschnallen von Board und Schi quasi vor der Haustüre. Diese günstige Lage hat sicher auch zu den bemerkenswerten Daten der persönlichen Ski-Statistik beigetragen - Skipassnummer und Internet machens möglich. Über 8000 Höhenmeter und ca. 45 Pistenkilometer wurden von einer Schigruppe recherchiert.

Am intensivsten mit dem Medium Schnee hat sich auf diesem Kurs die so genannte Alternativgruppe auseinandergesetzt. Folgende Fortbewegungsmitteln wurden erfolgreich eingesetzt: Langlaufschi, Schneeschuhe, Bergschuhe, Rodel und Schlittschuhe.

Ein Auszug aus dem Sportprogramm:

Langlauftechnik auf der Loipe von Hinterglemm nach Lengau, mit den Schneeschuhen von Lengau zur Lindlingalm und weiter Richtung Saalalm - ca. 400 Hm, ein Regenerationstag mit Eislaufen, Baden und Saunieren in Zell/See, mit den Langlaufschiern auf leider teilweise total vereisten Loipen nach Saalfelden - ca. 14km, Schneeschuhwanderung nach einer durchschneiten Nacht (35 cm Neuschnee) von Saalbach über die Maisalm durch tief verschneite Wälder zum Spielberghaus mit anschließender Rodelfahrt zurück nach Saalbach.

Als Kursleiter erfreute mich die Tatsache, dass es die Jugend am Abend nicht immer nur runter in die Stadt zog. Es wurde auch das eine oder andere Spiel ausgepackt. Vor allem Pokern, Schach (sogar mit Schachuhr) und Tischtennis waren die bevorzugten Games. Der Busfahrer hatte sichtlich auch seine Freude daran, den angehenden Maschinenbauingenieuren seine Spielstärke unter Beweis zu stellen.

Ich hoffe, dass auch ein längerer Bericht und Fotos seitens der Schüler nachfolgen, schließlich war ich ja nicht bei allen Aktivitäten (Nachtrodeln, diverse Wirtshausbesuche etc.) dabei.

Mag. Roland Spulak