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Regionales Hochwasserwarnsystem

Team: Sophie Kianek, Björn Winterleitner

Das vorrangige Ziel dieses Projektes ist es, den Pegelstand und den Durchfluss eines fließenden Gewässers zu erfassen und zu speichern. Die aufgezeichneten Daten werden mit Wetterdaten einer nahegelegenen Wetterstation verknüpft, um ein Modell für die Prognose möglicher Hochwasser zu erstellen.

Für die Messung des Pegelstandes des Klein-/Kleinstgewässers wird ein Ultraschallsensor verwendet. Dieser sendet Ultraschallwellen auf die Wasseroberfläche, welche reflektiert werden und vom Sensor wieder erfasst werden. Je nach Höhe des Wasserstandes, gibt der Sensor einen Spannungswert zwischen 0V und 10V aus. Der Spannungswert (entspricht dem Wasserpegel), der vom Sensors zurückgegeben wird, wird über einen 12 bit ADC vom Microcontrollersystem (LPC925) eingelesen. Der LPC versieht die Messwerte mit einem Zeitstempel (Uhrzeit und Datum) und speichert diese in hexadezimaler Form auf einen externen EEPROM-Baustein, von wo er die Datenblöcke blockweise auf eine SD-Card speichert.

Die gespeicherten Daten der SD-Card werden mit einer Auswertesoftware auf einem PC verarbeitet. Dabei werden die Daten mit einer Wetterkarte verknüpft, um eine Hochwasserprognose für diese Region abgeben zu können. Zusätzlich wird der Durchfluss des Baches berechnet. Die Hochwasserprognose und der Durchfluss werden dann in einem Diagramm auf einer öffentlich zugänglichen Webseite angezeigt.

Als Spannungsversorgung des gesamten Systems wird eine einfache Mopedbatterie (12V) verwendet. Muss die Batterie getauscht werden, sorgt eine Goldcap für eine Spannungsüberbrückung, damit der LPC weiterhin versorgt wird und nicht neu gestartet werden muss.

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