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03.06.2014

Harte Kämpfe bei Robotikwettbewerb

Wie bereits in den vergangenen Jahren nahm die Abteilung Elektronik der HTL Hollabrunn mit drei Teams auch heuer am "Botball Educational Robotics Program" teil. Den Rahmen für Botball bildet die European Conference on Educational Robotics (ECER), eine Fachtagung, die sich - und das ist einzigartig - zwar an Schüler richtet, aber dennoch wissenschaftliche Ansprüche erfüllt.

Botball ist ein amerikanischer Robotikwettbewerb, der Schüler für die Technik begeistern will. Jedes Team bekommt einen Bausatz, der rund 1.300 Elemente enthält, darunter Metallteile, Motoren, Prozessoren, Sensor-Elemente, gute alte Lego-Bausteine und eine 3D-Kamera.

Der kleine rote Botguy, das Maskottchen des Roboter-Wettbewerbs, kann nicht mehr laufen. Der lange Raumflug zum Mars und retour hat ihn zu sehr geschwächt. Also braucht Botguy Hilfe und die sollen schlaue Roboter leisten. So lautet die Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler beim weltweiten Botball-Bewerb 2014. Jedes Team konstruiert ein oder zwei Roboter, die den "Kranken" unterstützen. Wenn Botguy auf dem Boden liegt, muss ihn der Roboter finden, hochheben und auf eine "Trainingsbank" setzen, einen blauen Würfel. Der Roboter soll selbstständig und nicht ferngesteuert arbeiten. Sein Startzeichen ist ein Lichtsignal, dann bleiben ihm genau 120 Sekunden Zeit.

Der Einführungsworkshop fand dies Jahr im Jänner an der HTL in Hollabrunn statt. Das Finale des Botball Wettbewerbs für alle europäischen Teams ging dieses Jahr vom 08. -11. April am TGM in Wien über die Bühne. 18 Mannschaften aus Österreich und Deutschland trafen dabei aufeinander, darunter auch ein reines Mädchen-Team.

Das Team "Splash Robotics" (Florian Mötz, Raphael Fleischmann, Fabian Dorner  und Bernhard Prinz) der 3BHEL drang dabei beim "Double Elimination" Wettbewerb bis ins Semifinale vor und belegte schließlich den dritten Platz. In der Gesamtwertung des Wettbewerbs errang das Team den ausgezeichneten 5. Platz. Das Team reichte bei der Konferenz auch ein eigenes wissenschaftliches Paper zum Thema "Using object-oriented Programming on the KIPR Link Controller" ein. Der Beitrag wurde bei der Konferenz in englischer Sprache präsentiert und wurde von der Jury als ausgezeichneter Fachbeitrag bewertet. Die Leistung ist umso höher einzuschätzen, da das Team deutlich jünger als die Konkurrenz war.

Das Team "ARM Bots" (Andreas Spannagl, Hartwig Bauer, Tobias Piskula und Michael Köfinger) der 4AHEL und das Rookie Team "Storm Robotics" (Samuel Riha, Bernhard Mosgöller und Andreas Fuchsberger) der 2BHEL erreichten ebenso das Viertelfinale beim "Double Elimination" Wettbewerb. Die ARM Bots wurden mit dem "Judges Choice Award" ausgezeichnet.