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15.05.2013

Elektroniker wollten die besten Roboter bauen

Wie bereits in den vergangenen Jahren nahm die Abteilung Elektronik der HTL Hollabrunn mit mehreren Teams auch heuer am "Botball Educational Robotics Program" teil.

Botball ist ein amerikanischer Robotikwettbewerb, der Schüler für die Technik begeistern will. Jedes Team bekommt einen Bausatz, der rund 1.300 Elemente enthält, darunter Metallteile, Motoren, Prozessoren, Sensor-Elemente und gute alte Lego-Bausteine. Daraus baut das Team ein oder zwei Roboter und programmiert sie so, dass sie selbstständig - ohne Fernsteuerung - eine Aufgabe erledigen können.

Das Ziel im Spiel hieß dieses Jahr: dem Mars-Rover "Curiosity" helfen, nach Leben auf dem Mars zu suchen und Fundstücke zurück zur Erde zu schießen. Das Finale des Botball Wettbewerbs für alle europäischen Teams fand dieses Jahr am TGM in Wien statt.

Das Team Splash Robotics (Florian Mötz, Bernhard Prinz, Fabian Dorner und Raphael Fleischmann ) drang dabei beim "Double Elimination" - Wettbewerb bis ins Semifinale vor. Die Leistung ist umso höher einzuschätzen, als dieses Team zum ersten Mal bei diesem Wettbewerb angetreten war und deutlich jünger als die Konkurrenz war. Die Jury verlieh ihnen für ihre aufwendige Suche nach bestimmten Objekten mit einer Kamera den Sonderpreis für das beste "Outstanding Sub System".

Ein weiteres Rookie Team der HTL Hollabrunn - Probotics (Andreas Spannagl, Hartwig Bauer, Tobias Piskula und Michael Köfinger) - erreichte im Alliance Wettbewerb den zweiten Platz. Maturantenteams anderer HTLs mit jahrelanger Erfahrung konnten die Gesamtsiege erringen.

Für Abteilungsvorstand Trollmann ist aber die Zielrichtung des Engagements der Elektronik Abteilung klar: "Wir müssen gerade den jüngeren SchülerInnen bereits angewandte Ausbildungsbereiche zeigen und ihnen die Möglichkeit geben, an großen Herausforderungen zu reifen."

Über Botball

Das Botball Educational Robotics Programm beschäftigt SchülerInnen ab 14 Jahren in einem teamorientierten Roboter-Wettbewerb basierend auf amerikanischen Bildungsstandards. Durch Planung, Bau, Programmierung und Dokumentation von Robotern wird den StudentInnen der Umgang mit Wissenschaft, Technik, Technologie, Mathematik und schriftlicher Ausdrucksfähigkeit in einem Hands-on-Projekt beigebracht bzw. das Gelernte im Unterricht verstärkt behandelt.

Im Januar und Februar werden den TeamleiterInnen und MentorInnen Details zum Wettbewerb bereitgestellt. Dann, nach einer Bauphase von ca. 8 Wochen, besuchen die SchülerInnen mit ihren Robotern die jeweiligen regionalen Turniere. Die ECER, die European Conference on Educational Robotics, ist das regionale Turnier für alle Teams der europäischen Region. Schülerteams messen ihre Roboter Kopf an Kopf. Die Roboter sind von SchülerInnen gebaut und programmiert und müssen auf dem Spielbrett manövrieren, ohne Verwendung einer Fernbedienung.