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15.05.2013

Intelligent Border Guard

Im Rahmen einer Diploamarbeit wurde von einem Schülerteam der Abteilung Elektronik ein "Intelligent Border Guard" entwickelt. Dieser soll helfen, Grundstücksgrenzen oder auch Landesgrenzen einfach und unauffällig aus der Luft zu überwachen. Zu diesem Zweck wurde von den Schülern Christoph Ribisch, Philipp Birnzain, Stefan Vancura und Patrick Weißkirchner ein Quadrocopter gebaut.

Ein Quadrocopter ist ein Modellfluggerät, welches über vier Rotoren verfügt. Jeder dieser Rotoren kann separat angesteuert werden, wodurch ein extrem stabiles Flugverhalten erreicht werden kann. Die komplette Hard- und Software wurde von den Schülern selbst entwickelt. Durch Lagesensoren können Schwankungen, die zum Beispiel von Windböen verursacht werden, kompensiert werden. Dies bedeutet, dass es möglich ist, den Quadrocopter in der Luft schweben zu lassen und der Pilot nicht eingreifen muss, wenn ein Windstoß den Quadrocopter trifft, da die Software solche Änderungen der Lage selbst erkennt und ausgleicht. Ein leistungsstarker Lithium Polymer (LiPo) Akku sorgt für die Spannungsversorgung während des Fluges. Um auch Nachtflüge tätigen zu können, sind an den Enden der Ausleger verschiedenfärbige LEDs angebracht. Somit können auch bei schlechten Sichtverhältnissen Vorder- und Hinterseite durch verschiedene Farben erkannt werden. Das Einsatzgebiet für solche Flugdrohnen ist sehr breit gefächert und nicht auf die eine Anwendung der Grenzüberwachung eingeschränkt. Auf dem entwickelten Modell ist Platz für eine Kamera oder einen Scheinwerfer um Luftaufnahmen zu machen und Sicht bei Nacht zu gewährleisten.

Die Schüler wurden im Rahmen des Halbfinales für NÖ und OÖ des Schülerwettbewerbs Jugend Innovativ nach Linz eingeladen, um ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren, und bekamen auch eine entsprechende Projektförderung zugesprochen.

Sie wurden ebenso im Rahmen der ECER2013 (European Conference of Educational Robotics) als Keynote Speakers eingeladen, ihre Arbeit einem internationalen Publikum vorzustellen.

Die Schüler bekamen schließlich auch im Rahmen des Talente Regional Programms der FFG vom Projekt "Fly DOO - Fascination Aviation" einen Kooperationszuschuss im Wert von 1000 Euro für ihr Projekt zugesprochen. Das Talente Regional Programm der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) fördert Projekte, die Kindern und Jugendlichen ermöglichen, sich über einen längeren Zeitraum mit den Themen Forschung, Technologie und Innovation (FTI) auseinanderzusetzen.