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26.01.2012

Im Rennen um den "Bosch Technik fürs Leben"-Preis 2012

Kann ein Roboter Schülern das Löten beibringen? Wie hilft eine Kamera im Auto Unfälle zu vermeiden? Und: Wie löst man den bunten Rubik´s Cube Zauberwürfel mit 3D-Technologie? - Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich momentan neun Maturanten-Teams der HTL Hollabrunn. Die Ergebnisse ihrer Diplomprojekte haben sie zu Österreichs größtem Schülerwettbewerb an Höheren Technischen Lehranstalten, dem Bosch Technik fürs Leben-Preis 2012, angemeldet. Wer sich davon schon jetzt ein Bild machen will, hat dazu an den Tagen der offenen Türe der HTL Hollabrunn am 27. und 28. Jänner Gelegenheit.

HTL-AbsolventInnen sind in Österreich gefragte Fachkräfte. Während ihrer Ausbildung erlernen sie wichtige theoretische Grundlagen, schnuppern aber auch schon in das "echte" Wirtschaftsleben hinein. In der HTL Hollabrunn wird sowohl auf diese Praxisnähe als auch auf Vielfalt und Kreativität ein besonderes Augenmerk gelegt. Das zeigt sich unter anderem im Engagement der Schüler bei Wettbewerben. Beim Bosch Technik fürs Leben-Preis beispielsweise, machen heuer neun Teams bestehend aus insgesamt 16 Schülern aus der niederösterreichischen HTL mit. Sie haben dazu ihre Diplomprojekte angemeldet. Die HTL Hollabrunn ist damit die am drittstärksten vertretene HTL beim diesjährigen Wettbewerb. Auf die Sieger wartet ein sechsmonatiges Berufspraktikum in der Bosch-Gruppe.
Löten, rätseln, filmen - so kommen zukunftsweisende Ideen zustande.

Für die Schüler der Zukunft entwickelt eine Projektgruppe der HTL Hollabrunn den sogenannten "Proboter". Der persönliche Roboter bringt HTL-Einsteigern mechanische Fertigungen oder Techniken wie Löten näher. "Mit dem Proboter können komplexe Prozesse vereinfacht dargestellt werden. Das hilft den Schülern bei wichtigen Lernschritten", erklärt Projektbetreuer DI Josef Reisinger.

Für die Diplomarbeit "Magic Cube Solver" entwickeln zwei Maturanten einen Roboter zur Lösung des sogenannten Rubik´s Cube Zauberwürfels. Der Roboter berechnet mittels Webcam die genaue Lage des Würfels und löst das mechanische Geduldspiel mit einer Hand. Dabei muss er exakte Drehbewegungen durchführen und darf nicht zu hart zugreifen. "Was sich für manche nach einer Spielerei anhört, ist eigentlich eine absolute Knochenarbeit. Dieses Projekt zeigt, was mit 3D-Computer-Technologie heute alles möglich ist und wie präzise schon gearbeitet werden kann", sagt Abteilungsvorstand DI Wilfried Trollmann.

Erkennung und Berechnung sind auch bei dem Projekt "Traffic Monitoring" wichtig. Hier erarbeiten zwei Schüler eine Vorrichtung für Autos, die mittels einer Kamera und Prozessoren die Verkehrssicherheit erhöhen sollen. Verkehrswarnungen, Geschwindigkeitsmessung, Routen- und Bewegungserkennung, Bremsunterstützung sowie eine konstante Dokumentierung des Straßengeschehens - all das soll dadurch ermöglicht werden.

Bis zum Einreichschluss des Bosch Technik fürs Leben-Preis am 30. April 2012 können die HTL Hollabrunn Maturanten noch an ihren Projekten feilen. Einen Einblick in die neun Wettbewerbs-Arbeiten geben die HTL Hollabrunn-Schüler aber schon jetzt an den Tagen der offenen Türe am Freitag, dem 27., und Samstag, dem 28. Jänner. Insgesamt haben sich heuer 101 Projekt-Teams aus 22 österreichischen HTL zum Wettbewerb angemeldet. Die Siegerteams werden bei der Preisverleihung am 5. Juni 2012 gekürt. Einen Sieg konnte die HTL Hollabrunn übrigens bereits im Jahr 2010 verbuchen.