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29.06.2010

Strahlen aus dem Weltall bringen Berufspraktikum

Matthias Kitzler und Hannes Höttinger aus der Elektronik-Abteilung sicherten sich begehrte Siegesprämie.

Hannes Höttinger und Matthias Kitzler, Schüler der HTL Hollabrunn, wurde für ihr Projekt "Cosmic Ray Detector with LAN-Interface" der Technik fürs Leben-Preis 2010 der Bosch-Gruppe Österreich verliehen. Damit holten sich die beiden die begehrte Siegesprämie - ein vollbezahltes halbjähriges Berufspraktikum!

Österreichs größter HTL-Schüler-Wettbewerb ist geschlagen, die Sieger des Technik fürs Leben-Preises 2010 stehen fest. Monatelang hatten die jungen Talente aus Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) in acht Bundesländern an umweltfreundlichen und nachhaltigen technischen Lösungen getüftelt. 113 reichten ihre Diplom-Projekte ein. Nun durften Schüler aus Pinkafeld, Hollabrunn und Leonding die begehrte Trophäe entgegennehmen.

Hannes Höttinger und Matthias Kitzler haben ein mobiles Gerät entwickelt, das an verschiedenen Stellen kosmische Strahlen messen kann. Jury-Mitglied Dr. Helmut Eichelseder, Professor für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik an der TU Graz, erklärt: "Kosmische Strahlung ist im Grunde eine Teilchenstrahlung - also elektromagnetische Impulse, die aus dem Weltraum auf die Erde einprasseln. Das tun sie immer und das tun sie in großen Höhen deutlich mehr. Wenn man jetzt messen kann, wo, wann und mit welcher Intensität diese Strahlen auftreten, kann man ihr Auftreten vielleicht auch mit anderen Effekten korrelieren."

Eine flächendeckende Erhebung kosmischer Strahlung könnte bei einer zukünftigen Aufklärung hilfreich sein, so der Uni-Professor - zum Beispiel auch zur Versachlichung der Diskussion um esoterische Phänomene, die immer wieder mit kosmischer Strahlung in Zusammenhang gebracht werden.

Jury-Vorsitzender Eichlseder resümiert: "Sämtliche Projekte sind auf einem sehr hohen Niveau. Was wir feststellen können, ist dass das Thema Elektronik und IT eine immer wichtiger werdende Rolle spielt." Dass die heimischen HTL das perfekte Basiswissen liefern, weiß Professor Eichlseder nicht zuletzt aus dem Uni-Alltag: "Ein Gutteil unserer Studenten kommt immerhin direkt von der Höheren Technischen Lehranstalt zu uns. Und um die, in Österreich einzigartige, HTL-Ausbildung werden wir vom Ausland sogar vielfach beneidet."

Und Dr. Karl Strobel, Alleinvorstand der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch Gruppe in Österreich, freute sich: "Der Technik fürs Leben-Preis ist in der HTL-Landschaft mittlerweile ein stehender Begriff.