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Orientierungstage der 1AHMIM vom 27. bis 28. Okt. im Don Bosco Haus

Nach einem Mittagssnack in der Schule marschierten die 36 Schüler der 1AHMIM an den Zuckerrübenbergen vorbei, die direkt neben dem Bahnhof Hollabrunn lagerten. Viele waren neugierig, was sie wohl während der nächsten zwei "Orientierungstage" im Don Bosco Haus in Wien erleben würden. Nach der Zug- und U-Bahnfahrt spazierten die Schüler der Klasse zum Don Bosco Haus mitten im grünen Wiener Stadtteil Hietzing. Vor der Schlüsselvergabe hatten sich die jungen HTLer schon auf Dreier- und Vierergruppen für die Zimmeraufteilung geeinigt. Um 17.00 Uhr ging's dann los: Erstes Kennenlernen unserer Gruppen-Betreuerin Carina Petruch und des Pädagogischen Leiters des Don Bosco-Hauses, Pater Herbert Salzl. Beide präsentierten den Schülern und den Begleitlehrern Hrn. Gensbichler und Hrn. Friedl das Programm der kommenden beiden Tage und beantworteten offene Fragen. Nach einer ersten lockeren Vorstellungsrunde stieg die Laune beim sogenannten "Aufstellen", bei dem sich die Teilnehmer in einer Halbkreis-Reihe so positionierten, dass zuvor ausgegebene Informationen - wie etwa die Geschwisterzahl oder die Schuhgröße - leicht in Erinnerung gerufen werden konnten. Nach dem Abendessen - mit vegetarischem Wahlmenü! - bot der weitere Abend die Gelegenheit, bei schnellen Gruppenspielen und mit Hilfe von Auflegekarten und Namensspielen miteinander ins Gespräch zu kommen. Um 21.00 Uhr war für den ersten Tag das offizielle Programm beendet. Während des restlichen Abends gab's Zeit zum Tischtennis- oder Tischfußballspielen oder einfach zum Abhängen und Chillen.

Der nächste Tag begann mit einem herzhaften Frühstücksbuffet, dem Auschecken der Zimmer und mit besinnlichen Gedanken, die von Pater Herbert in der hauseigenen Kapelle gestaltet wurden. Das Vormittagsprogramm brachte viel Bewegung beim Kegeln mit einer überdimensionalen Gummikugel und beim neuerlichen Aufstellen; letzteres aber jetzt in einer mehr herausfordernden Variante: die Positionswechsel der einzelnen Schüler innerhalb einer Halbkreisreihe konnten nur mehr auf einer auf dem Boden aufgebrachten Linie durchgeführt werden; gegenseitiges Absprechen und "Fußzehenspitzengefühl" haben sich dabei als besonders wichtig gezeigt. Ein weiteres Spiel, bei dem Bewegung, nonverbale Kommunikation und auch viel Spaß im Vordergrund standen war "Evolution". Bei dieser Aktivität konnte jeder Teilnehmer sich, mit ein wenig Glück beim Handknobeln, vom Ei über ein Huhn, einen Dinosaurier, einen Ninja-Kämpfer bis hin zum Weisen entwickeln. Ein Höhepunkt des zweiten Tages war dann die Überquerung eines imaginären Tiefmoores, bei dem die Schüler so ihre Erfahrungen mit ihrer Klassen-Kommunikation und die Zusammenarbeit bei der Überquerung des menschen- und hilfsmittelverschlingenden Sumpfgebietes machten. Die zusehenden Begleiter/innen waren letztendlich dann positiv beeindruckt, dass die ganze Klasse - 36 Schüler! - die Überquerung des gefährlichen Moorgebietes ohne "Verluste" geschafft hatte. Nach dem Mittagsbuffet ging es auch schon in die Schlussrunde dieser beiden Orientierungstage: Jeder der jungen Leute gab in der Runde, aber auch mit Hilfe eines anonymen Fragebogens sein Feedback. Zum Abschied bekamen dann auch alle ihr persönliches Rückenplakat mit nach Hause, auf dem jeder schon zuvor am Vormittag außschließlich positive Feedbacks notieren konnte. Mit diesem Mitbringsel im Gepäck, und auch mit dem Gefühl, sich selbst und seine Mitschüler besser kennengelernt zu haben, traten dann alle 36 der 1AHMIM gemeinsam mit den Begleitlehrern gegen 14.00 Uhr die Bahnfahrt zurück nach Hollabrunn an.

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